Der Reichtum der Kulturen -
neue Wege des Zusammenlebens
Wir leben heute in
einer Gesellschaft, die mehr denn je geprägt ist von verschiedenen
Kulturen. Die Welt ist so klein geworden, dass wir jederzeit
mit allen Kulturen der Welt in Verbindung treten könnten.
Doch selten kennen
wir diese Kulturen auf einer Art und Weise, dass wir uns, ohne
anzuecken, in ihnen bewegen könnten und uns miteinander vertraut
fühlen würden. Und das, obwohl wir uns über die Farbenpracht
der Welt freuen, über das ungewöhnliche Essen, die besondere
Musik, das andere Klima.
Hier zu Hause -in Deutschland-
wünschen wir uns wiederum die Integration der 'Ausländer'
in unsere Kultur. Was meinen wir damit? Sie sollten die deutsche
Sprache lernen?
- Was noch? Müssen sie deswegen ihre Sprache aufgeben?
Ihre Art zu kochen? Ihre Art zu tanzen? Ihre Bräuche oder gar
ihre Religion?
Diese Fragen sind wichtige
Fragen. Sie zielen auf unsere Einstellungen und unsere innere Haltung
ab und rufen uns auf, Stellung zu beziehen und uns unsere Überzeugungen
und Werte bewusst zu machen. Das erfordert Reflexion. Eine Reflexion
über "das Andere", "das Fremde" ist immer auch eine Begegnung mit
unseren Ängsten und Befürchtungen. Und eine Reise in unsere Erfahrungswelt,
in der Begegnungen und ihre Wirkung auf uns zu finden sind. Eine
Reflexion über "das Andere" schließt auch eine Besinnung auf die
eigene Identität ein.
Dieses Seminar bietet
einen Raum für Begegnungen.
Es soll eine
kleine Reise sein, um Kulturen und ihren Reichtum auf eine neue Art
schätzen
zu lernen - und gleichzeitig die Besonderheiten der eigenen Kultur
auf sehr persönliche Weise zu teilen, so dass ein neuer Erfahrungsraum
für alle Teilnehmenden entstehen kann, getragen von Achtung
und spielerischer Neugier.
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Rückblende: Erfahrungen
mit Fremden, Erfahrungen mit Anders-Sein
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Streifzug durch kulturelles Erbe:
Geschichten, Lieder, Tänze
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Sprache schafft
Wirklichkeiten oder: Wie viele Worte gibt es für "Schnee"?
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Männerwelten - Frauenwelten
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Familienleben weltweit: unsere
Bräuche,
unsere Werte
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Gelebte Spiritualität:
wir teilen Glaubensvorstellungen
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Die Sinnlichkeit
der Küche: wir
essen gemeinsam