| (Schuld)-Verstrickungen
/ Behinderungen auf Sinnebene |
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Die
7 Grundformen von Verstrickungen:
| Beziehungsebene |
(Schuld) - Verstrickung |
| Welt |
Abhängigkeit von (statt echter
Geborgenheit in) einer sinnstiftenden, z.B. religiösen Gemeinschaft,
so dass alle relevanten Bindungen und Beziehungen den Interessen
der Gemeinschaft untergeordnet werden. |
| Verwandtschaft |
Bindungshemmung in Rücksichtnahme
auf (mind.) einen Elternteil, um diesem den schmerzhaften Vergleich
mit dem eigenen
Leben zu ersparen – besonders dann, wenn dieser Elternteil sich einst bewusst
nach einem anderen Leben sehnte. |
| Familie |
Total-Ausstieg aus der Elternrolle
(Gewalt, Missbrauch, grobe Vernachlässigung) oder grober
Verstoß gegen Dienstleistungs - Ethik
Abtreibung (gilt auch für
den Vater!)
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| Partnerschaft |
Nur bei verbindlicher Beziehung:
Rücksichtnahme darauf, ob der andere dieselben Chancen für
Veränderung hat.
Ex: Nur wenn es sich um eine ursprünglich
verbindliche Beziehung handelte (in die man voll investierte
und an die man glaubte), dann entsteht das Tabu, mehr Lebensglück
zu nehmen als der andere (oder als die eigenen Kinder, die unter
der Ex-Ehe litten!). |
| Team |
Bei der Bemühung zur Auflösung
von Verstrickungen (deren direkte Wahrnehmung die Hinführung
durch dritte braucht) entsteht wieder eine Abhängigkeit
von der dritten Person.
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Freundschaft |
Rücksichtnahme auf und Anpassung
an Freunde, die meinen Durchbruch zu einem wesentlich glücklicheren
Leben nicht verkraften würden. |
| Mensch zu Mensch |
Kriminalität:
Wenn ich schuldig bin, weil jemand durch mich geschädigt wurde, warum sollte
ich dann das Recht haben, glücklich zu sein? |
Wie kann man Verstrickungen heilen?
- Frage: „Wodurch kann
ich in meinem Leben dem, was geschehen ist (oder geschieht),
einen Sinn geben?
- Antwort: Verstrickungen
heilen durchs KONKRETE Handeln in die Welt hinaus, das auch „bogenschliessendes
Handeln“ genannt
wird.
- Also: Ich MACHE etwas
Sinnvolles daraus für
die Welt!
Die 7 Grundformen von
Verstrickungen und deren Heilung
| (Schuld) -
Verstrickung |
Heilung |
| Abhängigkeit von (statt echter
Geborgenheit in) einer sinnstiftenden, z.B. religiösen Gemeinschaft,
so dass alle relevanten Bindungen und Beziehungen den Interessen
der Gemeinschaft untergeordnet werden. |
Die Mentorschaft, die man innerhalb der
Gemeinschaft suchte, ersetzen durch einen Mentor außerhalb
oder darüber stehend, der neue Zugehörigkeit zur Welt
eröffnet.
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Bindungshemmung in Rücksichtnahme
auf (mind.) einen Elternteil, um diesem den schmerzhaften Vergleich
mit dem eigenen Leben zu ersparen – besonders dann, wenn
dieser Elternteil sich einst bewusst nach einem anderen Leben
sehnte.
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Überlegung: Welches Glück vermisst/ verdrängt
der Elternteil am meisten?
(Erfüllte Partnerschaft? Leben eigener Potentiale? Einbindung
in die Gemeinschaft?) Welche Ressource hätte (ab dessen Jugend)
die Wende gebracht?
Ich gönne sie MIR im Gedenken an die Tragik des Elternteils! |
Total-Ausstieg aus der Elternrolle
(Gewalt, Missbrauch, grobe Vernachlässigung) oder grober
Verstoß gegen Dienstleistungs - Ethik
Abtreibung (gilt auch für
den Vater!)
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Buße (meist an die Enkel
gerichtet) oder – wenn kein realer Kontakt mit dem Kind
gegeben – gleicher Ansatz wie bei
Abtreibung: Was hätte
ich gebraucht, damit es anders gelaufen wäre? Ich gebe
genau diese Ressource ähnlich Betroffenen!
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Nur bei verbindlicher Beziehung:
Rücksichtnahme darauf, ob der andere dieselben Chancen
für Veränderung hat.
Ex: Nur wenn es sich um eine
ursprünglich verbindliche Beziehung handelte (in die man
voll investierte und an die man glaubte), dann entsteht das
Tabu, mehr Lebensglück zu nehmen als der andere (oder
als die eigenen Kinder, die unter der Ex-Ehe litten!). |
Der/die PartnerIn sollte ALLE erdenklichen
Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen, um zur gleichen
Entscheidung zu kommen.
Jede Trennung außer durch Tod sollte mit der Überlegung
verarbeitet werden:
Was hätten wir beide gebraucht, damit wir uns erst gar nicht
gebunden hätten bzw. solide und erfolgreich gestartet wären?
Das gebe ich der Welt!
(Zentrale Bedeutung für die Kinder!!!)
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Bei der Bemühung zur Auflösung
von Verstrickungen (deren direkte Wahrnehmung die Hinführung
durch dritte braucht) entsteht wieder
eine Abhängigkeit von der dritten Person.
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Vermeidung von Therapieschäden durch
das Bestehen auf klaren Geben / Nehmen - Verträgen (besonders
wichtig und relevant für Kinder/ Jugendliche ohne eigenes
Einkommen und Therapie auf Krankenschein).
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Rücksichtnahme auf und Anpassung
an Freunde, die meinen Durchbruch zu einem wesentlich glücklicheren
Leben nicht verkraften würden.
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Mindestens EINE(N) FreundIn finden, der/die
sich mit mir mitfreuen könnte und würde.
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| Kriminalität: Wenn ich schuldig
bin, weil jemand durch mich geschädigt wurde, warum sollte
ich dann das Recht haben, glücklich zu sein? |
Konkrete Buße und Wiedergutmachung (wenn möglich)
und Klärung der Frage: „Was hätte ich gebraucht,
um dies nicht zu tun?“ Ich gebe genau diese Ressource der
Welt. |
weitere Überlegungen:
- Heilung ist durch „bogenschließendes Handeln“ möglich.
- An dieser Stelle ist die
Nicht-Einmischung des Mentors/ der Mentorin (Beraters/ Beraterin)
besonders wichtig, der Klient/ die Klientin
reflektiert und verifiziert Schritt für Schritt den Lösungsansatz.
- Der konkrete Nutzen aus diesem
Wissen:
Selbstheilung auf „Verdacht“ ist möglich und äußerst
effektiv!
Erst wenn man merkt, dass man keinen Schwung mehr dazu hat, sollte
man sich therapeutische Hilfe holen.
- Prävention ist
möglich!
| Beziehungsebene |
Präventive
Massnahmen |
| Welt |
Auch hier, wie im Bereich Freundschaft,
sind Mentoren wichtig, die unsere Beziehungen - Freundschaften,
Familie, Partnerschaft –
bejahen und uns für die Welt öffnen.
Sekten oder andere Gemeinschaften, die Beziehungen verneinen,
uns von der Welt abschließen oder abschotten, die unsere Freiheiten
einschränken wollen, sind zu meiden! |
| Verwandtschaft |
Als Eltern: Darauf achten, dass man eine
erfüllte Partnerschaft
lebt, die eigenen Potentiale aufdeckt und sie auch ausdrückt
und einen eigenen Freundeskreis pflegt. Ziel ist – Unabhängigkeit
von unseren Kindern – Unsere Kinder sind nicht dazu da, UNS
glücklich zu machen!!! |
| Familie |
Wenn erkannt wird, dass man
'ausrastet‘ oder sich
nicht beherrschen kann, so muss man sich professionelle Hilfe
holen! Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass Kinder – unabhängig,
ob es die eigenen sind oder nicht – zu Schaden kommen!!!
Abtreibungen möglichst verhindern!
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| Partnerschaft |
Mit dem Partner/ der Partnerin gemeinsam sich
auf den Weg der Veränderung begeben – nicht ohne
den Partner/ die Partnerin!
Es müssen alle Möglichkeiten gesucht und ausgereizt
werden, den Partner/ die Partnerin zu motivieren!
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| Team |
Grundsätzlich im Umgang mit Diensten und Dienstleistungen
(unabhängig, ob man nimmt oder gibt) darauf achten, dass
ein Ausgleich des Gebens und Nehmens stattfindet. Wer etwas bekommt,
der muss auch etwas geben, tut er das nicht, so hat das, was
er bekommt, keinen Wert bzw. er begibt sich in eine Schuldposition!
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Freundschaft |
Auf Freundschaften achten, die einen Mentor-Charakter
haben – Freunde
finden, die sich also freuen oder gar uns dabei unterstützen,
wenn wir uns verändern und damit wesentlich glücklicher
im Leben werden! |
| Mensch zu Mensch |
Kriminalität dringend vermeiden! |
| © 2006, BeziehungsWerkstatt.org |
21-Juni-2005
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Daniela & Walter
E. Fritzsche, Bülowstrasse 43, 42659 Solingen
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